Crowd-Investing

Geld in neue Geschäftsideen investieren, frei übersetzt also „Publikums- oder Massen-Investition“.
 

Für viele neue Unternehmen mit neuen Geschäftsideen ist es in der heutigen Zeit, trotz niedriger Zinsen, schwer Banken für ihre Ideen zu begeistern. Aus diesem Grund kam in den letzten Jahren die Idee für sogenannte Crowd-Investing Plattformen auf. Der Gedanke dahinter ist, dass ein Unternehmensgründer seine Idee online präsentiert und neue Investoren findet, die bereit sind sich mit einem gewissen Geldbetrag an seinem StartUp zu beteiligen.

Diese Art der Investition ist ein wenig anders als z.B. P2P-Kredite, da es im Normalfall keine festen Zinsen auf das eingesetzte Kapital gibt. Viel mehr handelt es sich beim Crowd-Investing um eine Unternehmensbeteiligung. Je nach Plattform ist die Art der Unternehmensbeteiligung und damit auch die spätere Gewinnbeteiligung unterschiedlich ausgestaltet. An dieser Stelle wird klar, dass es auf die gewählte Geschäftsidee ankommt. Es ist also durchaus möglich, dass eine Idee komplett scheitert und das investierte Geld verloren ist. Beteiligungen sind je nach Plattform bereits ab 5 Euro, bis hoch zu 100.000 Euro und mehr möglich. Ein aktueller Nachteil des Crowd-Investing ist in meinen Augen die Vielzahl der Anbieter.

Da diese Form der Unternehmensfinanzierung noch in den Kindesschuhen steckt schießen die neuen Plattformen wie Pilze aus dem Boden. Es ist daher schwer die guten Anbieter von den schwarzen Schafen zu Unterscheiden. Vorteile geringer Einsatz interessante Projekte Nachteile viele Plattformen Verlustrisiko Know-How in der jeweiligen Branche sollte vorhanden sein um ein Projekt einschätzen zu können.

Fazit: Crowd-Investing ist eine spannende Sache, ich denke hier steckt noch ein hohes Potenzial hinter. Spannend ist es auch, dass man bereits mit geringen Einsätzen quasi zum Unternehmer werden kann.

Weitere Infos wie du Geld investieren kannst findest du z.B. auf CrowdInvestor24.de.