Wertpapiersparpläne

Eine Einmalanlage in Aktien oder Fonds ist Ihnen zu kostspielig? Mit einem Wertpapier-Sparplan können Sie regelmäßig in Aktien, Fonds, ETFs und Zertifikate investieren und die Sparrate individuell bestimmen.

Ab einem Betrag von 25 Euro geht es los, das Sparintervall legen Sie selber fest. Bei Bedarf können sie die Sparrate anpassen, Zahlungen unbefristet aussetzen oder Anteile veräußern. Der Cost-Average-Effekt: Nutzen Sie Preisschwankungen als Vorteil! Wenn Sie regelmäßig in einen Wertpapiersparplan investieren, profitieren Sie von dem so genannten Cost-Average-Effekt (Durchschnittskostenprinzip): Bei konstantem Sparbetrag erwerben Sie, unabhängig von der Entwicklung des gewählten Wertpapiers, bei niedrigen Kursen mehr, bei höheren Kursen weniger Anteile. Über einen längeren Zeitraum erzielen sie so einen günstigeren durchschnittlichen Einstiegspreis als beim Kauf einer festen Stückzahl von Anteilen im selben Zeitraum.

Durch gezieltes Wertpapiersparen können Sie bequem langfristig Kapital aufbauen und Altervorsorge betreiben. Zudem profitieren Sie von einer hohen Flexibilität der Geldanlage und können das angelegte Kapital bei Bedarf jederzeit teilweise oder vollständig liquidieren. Beachten Sie aber, dass im Vergleich zu Sparplan-Arten wie etwa dem Tagesgeldsparen die jeweilige Sparrate selten vollständig angelegt wird. Oftmals entstehen beim Wertpapierhandel Gebühren, die dann vom jeweiligen Sparbetrag abgezogen werden. Um Wertpapiere zu besparen, benötigen Sie zunächst ein Wertpapierdepot bei einer Bank oder einem Online-Broker.

In unserem Depotvergleich können Sie sich über Anbieter und Depotgebühren informieren. (Bei einigen Anbietern entfallen regelmäßige Depotgebühren, wenn Sie einen Wertpapiersparplan platziert haben.) Die weiteren Kosten pro Ausführung sind abhängig von der gewählten Wertpapierart und dem Gebührenmodell des Brokers. So wird bei einem Fondssparplan pro Ausführung der individuellen Ausgabeaufschlag der jeweiligen Fondsgesellschaft fällig. Viele Fonds-Broker gewähren Ihnen jedoch mit teils bis zu 100 Prozent hohe Rabatte auf diese Ausgabeaufschläge. Bei Sparplänen zu Aktien, ETFs (Exchange-Traded-Funds), Zertifikaten und ETCs (Exchange-Traded-Commodities) berechnen sich die direkten Ordergebühren aus dem Orderwert. Hinzu kommen teilweise indirekte Gebühren in Form von fremden Kosten und Spesen, die sich aus Faktoren wie beispielsweise dem Börsenplatz berechnen.