Forex-Broker

Devisenhandel Forex - Foreign Exchange Market Der Devisenmarkt ist mit einem Tagesumsatz von ca. 4 Billionen US-Dollar (2010) der weltweit größte Finanzmarkt mit der höchsten Liquidität.

Den Handel mit Währungen in diesem Interbankenmarkt bezeichnet man als Forex (Foreign Exchange oder FX). Dank eines Hebeleffektes (Leverage) von teilweise 100:1 und mehr können Sie hier mit einem vergleichsweise geringen Kapitaleinsatz große Positionen handeln und auf hohe Renditen spekulieren. Aber Achtung: In Abhängigkeit vom gewählten Hebel steigt auch das Risiko für einen Totalverlust des eingesetzten Kapitals und darüber hinaus. Der Forex-Handel eignet sich daher nur für aktive Trader, die im Streben nach hohen Renditen auch bereit sind, ebenso hohe Risiken einzugehen. So funktioniert der Devisenhandel Der Devisenhandel erfolgt durch den Kauf einer Währung bei gleichzeitigem Verkauf einer anderen Währung. Die Währungen werden also immer paarweise gehandelt, es nicht möglich etwa nur Euro zu kaufen und zu verkaufen. Beispiel: Währungspaar Euro und Britische Pfund (EUR/GBP) zum Kurs von 0,8444. Die zuerst genannte Währung einer solchen Paarung wir dabei als Basiswährung (Base Currency) bezeichnet, die zweite hingegen als Kurs-Währung (Counter Currency).

Im FOREX-Handel wird immer ein fester Betrag der ersten Währung ge- oder verkauft. Im Beispiel EUR/GBP bezahlt man 0,8444 GBP und ist dabei long im Euro. Man setzt also auf einen im Vergleich zum Britischen Pfund steigenden Kurs des Euro. Das Britische Pfund wird dabei leer verkauft (short) und für den Verkaufserlös werden automatisch entsprechende Euro gekauft (long). Es werden also im Prinzip immer zwei Geschäfte gleichzeitig getätigt. Realisierte Gewinne oder Verluste, die in Fremdwährungen entstanden sind, werden am Ende des Handelstages (ab 23.00 Uhr) in Euro umgerechnet. Kapitalbedarf und Kosten Im Devisenhandel zahle Sie gewöhnlich keine Transaktions- oder Orderkosten. Dafür zahlen Sie bei jedem Handel den so genannten Spread. Der Spread bildet die Differenz zwischen Geld- und Briefkurs ab (Bid and Ask). Der Spread wird im Devisenhandell in Pips bestimmt.

Ein Pip stellt dabei die kleinstmögliche Kursveränderung eines Wechselkurses dar. Zumeist werden Wechselkurse bis auf 4 Nachkommastellen genau berechnet. Ein Pip entspricht somit meist der vierten Nachkommastelle(0,0001). Halten sie eine Position über Nacht, kommt es zu einem so genannten Rollover. Für diesen werden weitere Kosten in Form der Swaps fällig. Wieviel Kapital ist nun nötig, um aktiv zu werden? Währungen werden in Lots gehandelt. Dabei entspricht ein Lot immer 100.000 Einheiten der Base Currency, der ersten Währung eines Währungspaares.

Um den Forex-Markt auch für Privatanleger zugänglich zu machen, haben viele Forex-Broker die Mindestordergröße allerdings mit einem Mini-Lot, 10.000 Einheiten der Base Currency, festgelegt.