DAX legt solide Erholungsrally hin Versöhnlicher Wochenausklang

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Nach einigen Tagen des unentschlossenen Hin und Hers hat der DAX sich am Freitag zum Ende des Handelstages ordentlich gefangen und eine sehr solide Rally bis hin zur 10.767er Punktemarke hingelegt. Das entspricht einem Plus von 3,37 Prozent. Mehrere Faktoren kommen für den versöhnlichen Wochenausklang des deutschen Leitindex infrage:

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Trump: Er kann es einfach nicht lassen Nächster Angriff gegen die Fed

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Donald Trump gibt einfach keine Ruhe. Das Thema Zinserhöhung scheint ihm sehr stark unter den Nägeln zu brennen. Heute hat der US-Präsident erneut gute Ratschläge für die amerikanische Notenbank parat gehabt. Trump hat die US-Notenbank Federal Reserve vor deren Zinsentscheidung am kommenden Mittwoch zur Zurückhaltung aufgerufen. „Hoffentlich wird die Fed keine Zinserhöhungen mehr vornehmen“, sagte Trump am Donnerstag in einem Interview mit dem Sender Fox News.

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Brexit-Deal verschoben: Dax fällt auf Zweijahrestief

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Eine schwache Wall Street, politische und konjunkturelle Belastungsfaktoren und dann auch noch die Brexit-Newsaus dem britischen Parlament. Baustellen gab es heute genug für den deutschen Aktienmarkt. Aber erst die Nachrichten über die Verschiebung des Brexit-Abkommens versetzte dem deutschen Aktienindex den Gnadenstoß – er schloß am fünften verlustigen Handelstag in Folge mit einem Minus von 1,54 Prozent und 10.622,07 Punkten.

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Börsenweisheit: Politische Börsen haben kurze Beine

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Der schwelende Handelskrieg zwischen den USA und China, der Haushaltsstreit Italiens mit der Europäischen Union (EU), der nahende Brexit – angesichts so vieler Konflikte wundert es kaum, dass die Stimmung an den Märkten derzeit ziemlich schlecht ist. An eine Jahresendrally glaubt nach dem jüngsten Kursrutsch kaum noch jemand. Zu viel Unsicherheit, zu viele Krisenherde und wenig Aussicht auf baldige Besserung verderben den Investoren gewaltig die Laune. Und das nun schon seit Wochen. Dabei lautet eine alte Börsenweisheit: „Politische Börsen haben kurze Beine.“ Übersetzt heißt das so viel wie: Politische Ereignisse beeinflussen die Börsenkurse nur kurzfristig, langfristig zählen harte Fakten wie Unternehmensergebnisse oder das Wirtschaftswachstum.

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Fed: Erst wird gewählt, dann über die Zinsen gesprochen

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Allerdings gibt es wohl nicht viel zu Diskutieren für die amerikanischen Währungshüter. Nach den Einschätzungen der Analysten wird das kommende Zinstreffen der US-Notenbank Federal Reserve wenig Überraschungen bieten. Die Sitzung findet wegen der anstehenden Kongresswahlen erst an diesem Donnerstag statt. Nach der Zinserhöhung um 0,25 Prozentpunkte im September wird jetzt eine Beibehaltung der Zinsspanne von 2,00 bis 2,25 Prozent erwartet. An dem geldpolitischen Straffungskurs dürfte die Fed trotz der heftigen Kritik von US-Präsident Donald Trump festhalten.

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EZB: Macht Italien der Zinsplanung einen Strich durch die Rechnung?

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Der Haushaltsstreit der italienischen Regierung mit der EU-Kommission bremst am Geldmarkt die Spekulationen auf die erste EZB-Zinserhöhung seit Jahren.Mittlerweile wird dort erst für Oktober 2019 fest damit gerechnet, dass die Europäische Zentralbank (EZB) einen ihrer Schlüsselzinsen anhebt. Die Chancen für einen Schritt um zehn Basispunkte bereits im September 2019 werden dagegen inzwischen als deutlich niedriger angesehen. Noch zu Wochenbeginn wurde fest davon ausgegangen. Investoren halten es nun mehr und mehr für möglich, dass die EZB aufgrund des Haushaltskonflikts ihren geplanten Ausstieg aus der ultralockeren Geldpolitik etwas langsamer gestalten könnte.

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